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Published on Wednesday, 10 June 2009 07:44
In den letzten drei Wochen war ich zum Windsurfen an der Mittelmeerküste in Spanien und Südfrankreich! Angefangen im Süden, startete der ganze Trip bei "Lloret de Mar". Die wichtigsten Spots waren die "Bucht von Rosas", "Etang de Leucate", "Beauduc" und "Le Brusc". An Abenteuern mangelte es jedenfalls nicht in diesem Urlaub, wie Ihr im Berricht lesen könnt! Außerdem geht's hier zum Video mit ein paar Eindrücken aus dem Urlaub!
21.05.09 Abfahrt – Camping auf Parkplatz in Port Leucate
Start war morgens um 6. Aus den errechneten 13 Stunden bis ins Südfranzösische Leucate wurden leider 15 Stunden plus 30 min warten vor der überfüllten Tankstelle im Billigspritland Luxemburg. Mit dem ein oder anderen kleinen Verfahrer dank ursprünglicher Kartennavigation sind wir dann endlich um 22 Uhr in Leucate angekommen.
Die Straßen waren ziemlich überfüllt (wie sich später herausstellte gab’s ein großes Straßenfest) und die Campingplätze waren bereits geschlossen. Überhaupt stellte sich die Suche in Leucate in der Nacht dank der grandiosen Beschilderung als ziemlich schwierig heraus.
Nach einer Stunde suchen strandeten wir schließlich auf irgendeinem Parkplatz in Port Leucate der ausnahmsweise mal keine Höhenbeschränkung von 2 m hatte. Noch schnell das Zelt im Gras nebendran aufgebaut und fertig. Endlich schlafen.
22.05.09 Spotsuche Leucate - Nazistörung

Nachdem wir morgens aufgewacht sind und gefrühstückt haben, machten wir uns auf die Spotsuche am „Etang de Leucate“. Neben mehreren richtig guten Surfshops, konnten wir einige gute Surfspots ausfindig machen! Die besten Spots liegen auf der Mitte der Landzunge - einer Richtung Meer und einer direkt am See.
Leider war noch nicht genügend Wind um ordentlich zu surfen. Nach einem kurzen Kulturprogramm in Leucate Village, wo wir uns ein Straßenfest anguckten, campten wir direkt am Wasser am Surfspot. Lagerfeuer mit Stockbrot von einer Pizzeria und insgesamt ein gemütlicher Abend gehörten mit zum Programm. Das Holz für das Lagerfeuer sammelten wir vom Straßenrand. Schließlich wurden wir um 2 Uhr nachts von Musik in unserer Nähe geweckt. Da diese durch Naziparolen geprägt war und wir Stress vereiden wollten, packten wir dann unsere Sachen zusammen und schliefen auf unserem alten Campingplatz.
23.05.09 Kulturschock in Lloret de Mar
Nach der eintägigen Erkundung vom Leucate-Spot wurden eben noch mittags ein par Lebensmittel eingekauft und los gings nach Lloret de Mar, Spanien – Aber entschieden wir uns nicht für den direkten Weg über die Autobahn sondernden entlang der Küste mit einigen anderen Spotbesichtigungen. Viele Kurven, Berg auf Berg ab in den Pyrenäen und Jans Fahrtkünsten brachten uns dennoch sicher ans Ziel.
In der Partyhochburg Lloret angekommen wurden wir von einem Kulturschock überrumpelt: Viele Touristen, die alle nur ein Ziel hatten: Saufen, Party und braun werden… Das war zum Teil gar nicht nach unserem Geschmack. Wir brauchten zunächst eine Dusche und vor allem Informationen zu Spots in der Umgebung. Da kam ein Internetcafé gerade passend. Ab Dienstag soll ordentlich Wind angesagt sein!
24.05.09 1. Surftag Cityspot „Lloret“
Eigentlich war für Sonntag kein Wind angesagt und auch der Cityspot „Lloret de Mar“ war uns nicht als Spot bekannt. Doch nach einem ausgiebigen Frühstück und Mittagessen wurden wir beim zweiten Strandbesuch von guten 4-5 Beaufort überrascht. Nun musste natürlich alles schnell gehen und schon waren wir mit dem Bulli am Strand und luden unser Windsurfmaterial ab. Nach wenigen Minuten waren wir dann auf dem Wasser und konnten den Badegästen eine kleine Abwechslung durch unsere Surfkünste bieten. Über unseren ersten Surftag im Urlaub konnten wir uns dann schließlich wirklich nicht beklagen. Abends ging es dann noch mal auf die Piste in Llorets Discotheken, um dann gegen 5 Uhr zufrieden und müde ins Bett zu fallen.
25.05.09 No Wind - No Stress
Ohne Wind gibt’s auch kein Windsurfen! Der heutige Tag stand im Zeichen des Badeurlaubs. Relaxen am Pool oder im Internet surfen und die Vorhersagen checken war für heute angesagt.
26.05.09 Surprise, Surprise
Da für die „Bucht von Rosas“ Wind angesagt war, machten wir uns schon früh auf in Richtung des 100 km nördlich von Lloret gelegenen Spots. Angekommen am Strand fanden wir jedoch ein spiegelglattes Meer vor uns. Trotzdem bauten wir auf und gingen ne Runde dümpeln. Nach mehreren Stunden Warten am Strand hatten wir langsam die Hoffnung aufgegeben.
Doch auf einmal drehte der Wind von auflandig in die Tramota-Richtung und von 0 auf 100 hatten wir unerwartet 6 Windstärken!!! Nun konnte uns nichts mehr halten und die Rosas Bucht wurde gerockt! Der Wind nahm sogar noch weiter zu, so dass wir schließlich 7-8 Windstärken hatten! Überpowert mit 5,0 qm surften wir dann noch bis uns die Arme abfielen.
Zurück im touristischen Lloret wurde zum Abschluss des Tages noch eine kleine Kneipentour gestartet, so dass wir später tot müde ins Bett fielen!
27.05.09 Roses the 2nd
Da der Kiteschullehrer aus Roses schon gestern mit seiner Windvorhersage recht behielt, vertrauten wir ihm auch heute. Etwas fertig vom Vorabend ging es wieder früh los nach Roses. Laut Kiteschullehrer sollte der Wind 48 Stunden ballern.
Als wir kamen war noch etwas Wind, wenn auch nicht die 7-8 Beaufort von gestern. Dennoch hofften wir auf genau diesen Wind und bauten wieder 5 m² auf. Leider nahm der Wind nicht wie gehofft zu und es blieb bei einigen Gleitfahrten und einigem Gedümpel.
Nachmittags ging es dann schon wieder zurück, der Bulli wurde am Hotel ausgeladen, die anderen eingeladen und es ging mit 8 Leuten im Bulli nach Barcelona. Dort angekommen dauerte es eine ganze Weile bis wir endlich die Innenstadt und vor allem einen Parkplatz gefunden hatten. Dann ging es endlich in die alte Innenstadt und die Stadt wurde erkundet. Neben der interessanten Altstadt ging es auch zum Public Viewing, schließlich spielte gerade Barcelona im Championsleague Finale gegen ManU. Als Barca dann auch noch gewann war in der Stadt die Hölle los! Die ganzen Straßen waren voller Menschen, überall wurde getanzt und gefeiert – und mittendrin wir! Insgesamt ein grandioses Erlebnis das wir wohl lange in Erinnerung behalten werden!!
28.- 29.05.09 Lloret Tourists
Da kein Wind mehr angesagt war, verbrachten wir unsere letzten zwei Tage schließlich als typische Lloret Touristen mit dem vollem Programm indem wir uns der großen Masse anpassten! Morgens Ausruhen, mittags Strand und abends feiern – und das nicht zu knapp!!!
30.05.09 Aufbruch
An diesem Tag verabschiedeten wir uns vom Massentourismus in Lloret und machten uns mit dem gepackten Bulli auf nach Leucate. Dort verbrachten wir dann unseren Tag mit der Suche nach dem perfekten Campingplatz in Franqui direkt an der Küste und die Besichtigung dieser. Da für die übernächsten zwei Tage Wind angesagt war, entschieden wir uns für diese Tage in Leucate zu bleiben.
31.05.09 Camping Franqui
Da der erhoffte Wind an diesem Tag ausblieb beschränkten wir uns darauf uns den Strand direkt am Campingplatz anzuschauen und uns weiterhin auszuruhen. Der strand selber ist ziemlich flach und auch sehr breit, weshalb er zum Strandsegeln genutzt wird. Zum surfen ist er jedoch auf Grund der großen Breite und des weit zu tragenden Materials eher schwierig.
01.06.09 Etang de Leucate
Endlich der erhoffte Wind! Voller Hoffnung machten wir uns auf zum bereits bekannten Spot am Etang de Leucat an dem wir bereits geschlafen hatten. Dort angekommen wehte schon ein recht kräftiger Wind und wir entschieden uns zunächst einmal die größeren Segel aufzubauen. Alles schien perfekt, jedoch machte uns die enorm große Menge Seegras einen Strich durch die Rechnung. Dauernd saßen die Finnen voll und nichts ging mehr. Außerdem nahm der Wind zu, sodass wir eh erstmal runter mussten. Nach kurzer Beratung kaufte sich Jan Marc im Surfshop eine gebrauchte Seegrasfinne und Marius wechselte aufs kleine Board mit kleinster Finne.
Mittlerweile hatte der Wind enorm zugenommen auf bis zu 30 Knoten in den Böen, also bis zu 7 Windstärken. Mit 5 m² ging es wieder aufs Wasser wobei die neue Finne bzw. das kleine Board sein können direkt unter Beweis stellte. Nichts hielt uns mehr und wir ballerten bis abends um halb zehn über den See! Bei einem Sturz in Ufernähe schlitze sich Jan Marc dann noch einen Fuß an den Muscheln etwas auf, sodass dieser erstmal provisorisch getaped wurde um weiter zu surfen.
Völlig geschafft bauten wir abends unser Material ab und konnten dann um 11 endlich ordentlich Essen (und das nach dem langen Tag nicht zu knapp!)
Insgesamt ist der Spot ziemlich genial, da man nicht nur den großen Flachwasser See mit breitem Stehbereich vor sich hat, sondern zudem direkt am Strand schlafen kann und das in aller Ruhr weit ab vom Stadtlärm und dergleichen. Desweiteren wird der See von Ausläufern der Pyrenäen umrandeten über die der Wind (Tramontana) auf den See fällt und die Pyrenäen erscheinen etwas surreal, schneebedeckt in der Ferne. Sehr genial und malerisch also!
02.06.09 Etang de Leucate
Der zweite Tag in Leucate knüpfte ziemlich identisch an den vorherigen an. Der Wind ballerte die ganze Nacht und auch den Tag weiter und wir konnten direkt nach dem Frühstück am Strand wieder mit den kleinsten Segeln aufs Wasser. Marius fuhr jetzt sogar sein kleinstes Segel mit nur 4.2 m² und auch Thekla ging aufs Wasser. Sie übte und lernte zunächst den Beachstart der mit der Zeit auch immer besser gelang und kam nachher sogar richtig ins Gleiten. Leider haute ihr Mast bei einem unglücklichen Sturz ein Loch in die Spitze ihres Boards und der Surftag war für sie nachmittags beendet.
Marius und Jan Marc hatten glücklicherweise keinen Materialbruch und konnten so wieder bis zum Sonnenuntergang surfen. Hierbei feilte Marius weiterhin an seinem Frontloop und Jan Marc übte an seinen Halsen. Somit ging auch dieser Tag voller Surfen zu Ende und wir fielen abermals ziemlich fertig in die Betten.
03.06.09 Spotsuche – Sainte-Maries-de-la-mer
Dank des Windsurfing-Spotguides brauchten wir uns ja glücklicherweise nicht mehr um die Spotsuche kümmern und machten uns morgens auf, um weitere Spots an der französischen Mittelmeerküste zu erkunden. Das „Erkunden“ sollte für diesen Tag jedoch eher zur Suche werden. Schön früh ging es los über die Autobahn Richtung Montpellier. Unser erstes Ziel waren dabei drei Spots in der Nähe der Salzseenlandschaft „Le Camargue“. Angekommen in „Grau-du-Roi“, mussten wir feststellen, dass der beschriebene Spot ein Badestrand der total verbauten und vollen Touristenstadt war. Hier konnten wir nicht bleiben und machten uns weiter auf die Suche. Die Spots „Port-Camargue“ und „L’Espiguette“ waren jedoch auch entweder in einer planmäßig angelegten Touristenstadt oder unzugänglich nur über Mautstraßen erreichbar. Erst im 30km entfernten „Sainte-Maries-de-la-mer“ fanden wir dann endlich einen unseren Wünschen entsprechenden Campingplatz. Zufrieden konnten wir uns zunächst einmal duschen und schließlich am Strand geschützt vor den Mücken auf dem Campingplatz zu Abendessen.
04.06.09 Beauduc – Soulsurfen
Beauduc, Soulsurfspot….so heißt es jedenfalls im Windsurfing-Spotguide. Ob diese Spotbeschreibung zutrifft, werden wir wohl heute erfahren, wenn wir unsere Reise fortsetzten! Laut Beschreibung erwarten uns Flamingos und Wildpferde, mal abwarten, ob wir welche sehen.
Soweit unsere Erwartungen vom Spot! Beauduc erreicht man über das kleine französische Dorf Salin-de-Giraud und später eine 15km Schotterpiste, die direkt am Strand endet. Angekommen fanden wir die erwateten Bedingungen vor - an Flamingos in einer Idylle von Salzseen mangelte es jedenfalls nicht. Wildpferde konnten wir jedoch keine entdecken! Und hinter der Düne zum Strand fanden wir ein Flachwasserparadies vor, auf dem sich schon einige Kiter tummelten! Wir parkten den Bulli direkt am Strand neben ein paar anderen Wohnmobilen, nachdem wir den Strand erkundet hatten. Beauduc war jedoch kein Dorf, sondern eine Ansiedlung aus Wohnmobilien und Bretterbuden, allesamt illegale französische „Ferienwohnungen“ für den Sommer.
Der Wind war recht ordentlich, jedoch war es schon etwas später und wir waren geschafft von der Anfahrt, sodass wir uns entschieden uns nur noch einzurichten und nicht mehr aufs Wasser zu gehen. Somit klang der Tag recht entspannt direkt am Strand bei einem halb von Wolken verdeckten Sonnenuntergang über dem Meer aus.
05.06.09 Landunter!
Der Tag begann voller Wolken und ohne Wind. Da Wind ohnehin erst für den nächsten Tag angesagt war Frühstückten wir in aller Ruhe, spazierten am Strand entlang und versuchten das Beste aus dem Wetter zu machen. Nachdem es dann anfing zu regnen verzogen wir uns in den Bulli und ließen die Zeit verstreichen. Der Regen führte dazu das sich auf dem gut 400m breiten und sehr flachen Strand größere Fützen bildeten die sich immer weiter ausdehnten. Wir dachten uns noch nichts weiter dabei, beschlossen aber das Ganze im Auge zu behalten. Gegen späten Nachmittag passierte es dann…
Bei einem Blick aus dem Bulli bemerkten wir das plötzlich rings um uns Wasser schoss. Voller Hektik sprangen wir aus dem Auto und stellten fest, dass vom Meer aus der gesamte Strand regelrecht überflutet wurde! Wir standen in gut 30cm hohem Wasser das immer weiter landeinwärts strömte bis schließlich der gesamte 400m breite Strand bedeckt war und wir teilweise knietief im Meer standen. Das Zelt inklusive aller Sachen im Inneren war überflutet worden und begann wegzuschwimmen, der parallel zum Strand geparkte Bulli wurde unterspült und begann zum Meer hin abzusacken. Nach einigen Minuten hatte die Flut ihren Höchststand erreicht und wir standen mitten im Meer knapp 400m vom Ufer entfernt. Wir versuchten zu retten was zu retten war und schmissen alles zu was ging in den Bulli und begannen diesen so gut es ging zu unterbauen um weiteres Absacken und ein eventuelles Kkippen zu verhindern.

Den Nachbarn um uns herum ging es kein bisschen besser, auch ihre Wohnmobile waren komplett unterspült und eingesunken. Nur einer sah die Flut heranrollen und konnte sich Vollgas mit Essen auf dem Herd vor den Fluten hinter die Düne retten.
Nachdem der Wasserstand vorläufig langsam sank rotteten sich alle Nachbarn zusammen und wir begannen alle zusammen einen nach dem andren zu befreien. Es wurde geschaufelt was ging, unterbaut und nach Kräften geschoben. Der Jubel war groß als wir mit vereinten Kräften den ersten Wagen frei hatten. Nun ging es zum nächsten, es wurde Starthilfe geleistet, rausgezogen und gemacht und getan, sodass wir schließlich einen nach dem anderen raus hatten. Schlussendlich kam uns noch ein netter Franzose mit seinem Geländewagen zur Hilfe, womit wir auch die beiden größeren busähnlichen Wohnmobile frei bekamen (auch wenn hierbei mehrmals der Abschleppgurt riss).
Glücklich darüber mit einem blauen Auge davongekommen zu sein fuhren wir alle gemeinsam auf eine kleine Anhöhe um dort über die Nacht zu kommen. Marius und Thekla konnten netterweise in einem Wohnanhänger eines Nachbarn unterkommen und halbwegs trocken schlafen. Nach diesem Abenteuer wurde noch ein kleines französisches Bier genossen und dann ging es schlafen.
Der nette Franzose erzählte im Nachhinein die Flut sei wohl durch einen Sturm auf dem Mittelmeer ausgelöst worden und er habe in den 20 Jahren die er schon hier sei so etwas noch nie erlebt. Wir waren also wohl einfach zur falschen Zeit am falschen Ort…
Ebenso erwähnenswert ist wohl das plötzlich aus fremden „Nachbarn“ aus verschiedenen Nationen und unterschiedlichstem Alters (wir waren mit die Jüngsten, der Älteste war 72) ein Team wurde, dass sich gemeinsam half und nur dank der Gemeinschaft Stück für Stück alle Autos frei bekam.
Insgesamt also definitiv ein Abenteuer, das wir so schnell nicht vergessen werden und gleichzeitig wohl eine wertvolle Erfahrung.
06.06.09 Der Tag der Regeneration
Nach einer eher unruhigen und kurzen Nacht wegen eines heftigen Gewitters, standen alle früh auf, um die Folgen der letzten Stunden zu sehen: Das Wasser war immer noch nicht vollständig zurückgegangen, aber es sind keine Wohnmobile wieder abgesunken. Auch stellte sich heraus, dass man wieder mit dem Auto durch das nun nur noch ca. 10 cm tiefe Wasser in Richtung „Festland“ fahren konnte.
Wir trockneten nur noch grob unsere Klamotten und los gings – Nach 15 km Piste in 45 Minuten erreichten wir wieder befestigte Straßen! Es war ein erleichterndes Gefühl.
Nun wollten wir nur noch weg, in Richtung Toulon. Zu unserem Glück fanden wir in direkter Nähe unseres nächsten und letzten Spots „Le Brusc“ einen sehr schönen, günstigen Campingplatz. Jetzt hieß es erstmal tief durchatmen und alles wieder trocknen.
07.06.09 Surfen über drei Spots – Von „Brutal Beach“ über „Coudulière“ nach „Le Brusc“
Obwohl für diesen Tag kein Wind angesagt war kam doch noch etwas. So machten wir uns am frühen Nachmittag auf zum Strand. Auch wenn man diesen gut zu Fuß erreichen kann, fuhren wir trotzdem mit dem Bulli dort hin, um unser ganzes Material dort hin zu bekommen. Schnell das Auto in erreichbarer Nähe abgestellt, und ab aufs Wasser! Marius und Jan surfen direkt erstmal in Richtung Norden über drei verschiedene Spots, sodass die Wellen immer größer wurden!
Als der Wind abnahm ging Thekla auch noch mit Jans Material aufs Wasser.
08.06.09 Sightseeingtour I – Toulon
An diesen Tag beschlossen wir in das 10 km entfernte Toulon zu fahren, um uns zum einen die Stadt anzuschauen und zum anderen Geschenke für die daheim gebliebenen zu kaufen, was sich allerdings als eher schwierig herausstellte.
Die Stadt an sich wirkte auf Grund der vielen Autos sehr hektisch, aber dennoch im Zentrum „ganz nett“.
09.06.09 Abfahrt und Sightseeingtour II – Avignon
Nach einem letzten reichhaltigen Frühstück in Frankreich mit gebratenem Reis, Crepes und Baguette packten wir in aller Ruhe unsere Sachen zusammen, um in Richtung Heimat aufzubrechen. Den ersten Zwischenstop gab es in Avignon, einer sehr schönen Stadt, in der es viel zu sehen gibt (u.a. den Papstpalast und die Avignon-Brücke)
Am frühen Abend ging die Fahrt dann weiter. Nach insgesamt 13,5h kamen wir am nächsten Morgen an unserem Heimatspot an, wo der Wind auch schon wieder auf uns wartete!